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Einleitung - SwitchpackWer einmal irgendwo mit Lichttechnik zu hatte, kennt folgendes Problem: Man hat einige Dimmbars, Dimmpacks oder ähnliches, aber ein oder mehrere Geräte, die nicht an einem Dimmer betrieben werden dürfen. Ein klassisches Beispiel dafür sind Schwarzlicht-Leuchtstoffröhren ohne eigene Elektronik. Man würde sie gerne fernsteuern - am bestem mit dem Rest der Lichtanlage. Vor diesem Hintergrund ist das Projekt Switchpack entstanden: Eine per DMX-512 (fern-) steuerbare Steckdosenleiste. Als Randbedingung stand zum einen eine kompakte Bauform (nicht viel größer als Steckdosenleisten) und die Frage, wie die Menge der Schaltspiele auch bei großen und nicht-ohmschen Lasten hoch gehalten werden kann. Man will ja nicht nach jeder zweiten Benutzung Relais tauschen müssen. Folge einer weiteren Randbedingung ist die Bezeichnung: 6 Kanäle sollen es sein mit maximal 5A pro Kanal (SP6-5DMX) Anforderung ↑
Umsetzung ↑
Technische Daten ↑
Bedienung / Nutzung ↑
Software ↑Da bei diesem Projekt die Software noch relativ einfach ist, habe ich versucht, den prinzipiellen Programmablauf der Firmware in einem Ablaufgraph darzustellen. Im Prinzip sind die meisten Firmware-Programme für µC so aufgebaut: Es gibt einen Hauptzweig, der nach einem Reset (zum Beispiel nach dem Einschalten) durchlaufen wird. Hier wird zunächst der Prozessor initialisiert (IOs, Peripherie, ...) und dann in einer Endlosschleife die in der Regel weniger zeitkritischen Routinen ausgeführt. Für zeitkritische Funktionen gibt es darüber hinaus die Möglichkeit, mit sogenannten Interrupts Funktionen aufzurufen und auszuführen. Vorteil von Interrupt-getriggerten Funktionen ist die sehr schnelle Reaktion auf ein Ereignis; Nachteil ist, dass der Programmablauf unterbrochen und durch die Interrupt-Aufgaben blockiert wird, bis diese abgearbeitet sind. Auf- und Nachbau ↑Hier gibt es das Projektarchiv. Es beeinhaltet Schaltplan, Stückliste, Layouts und die Programmdaten für den µC.
Die Layouts sollten bei unskaliertem Druck auf Transferfolie für direkt als Ätzvorlage geeignet sein.
Da die Platine hauptsächlich mit SMD-Bauteilen aufgebaut ist, wird ein bisschen Löterfahrung benötigt... Ergebnis ↑Ich habe dieses Projekt einmal aufgebaut. dazu habe ich mir ein geeignetes Gehäuse gesucht, in dem (zentral) die 6 Steckdosen eingebaut sind, sowie auf einer Seite (entsprechend abgeschlossen) die Signalelektronik und auf der anderen Seite die Leistungselektronik mit ihrem Kühlkörper. Als Einspeisung habe ich einen Kaltgerätestecker verwendet, der für die mit 2x5A abgesicherten Ausgänge ausreichend belastbar sein sollte. Ich habe das Switchpack inzwischen einige Male in Verwendung gehabt (wenn auch bei eher kleiner Belastung) und keine Probleme feststellen können, die auf das Gerät zurückzuführen sind. Im Bild zu sehen ist die Steuerelektronik von der Unterseite aus. Der DMX-Einsteller ist hinter der Frontplatte montiert, die Platine mit dem µC steht hochkant. Unten rechts zu sehen sind die Stecker, mit denen die Schaltsignale an die SSRs auf der Leistungsplatine übertragen werden. Oben sieht man die Rückseite der DMX-Anschlüsse, die durchgeschleift werden und Richtung µC abzweigen. Das Bild zeigt die Rückseite der Leistungselektronik-Platine. Rechts ist die erste Steckdose zu sehen, unten die Netzspannung führende Verdrahtung, oben die (zusätzlich isolierten) Steuerleitungen. Die SSRs sitzen abgeknickt unter der Platine (im oberen Drittel ist die Lötlinie der SSRs zu erkennen; im unteren Drittel die Löcher, durch die die Verschraubungen der SSRs am Kühlkörper erfolgt sind.) Der Kühlkörper ist aus Sichereheitsgründen geerdet (im Bild nicht zu sehen). Wie man auf dem Bild sieht, benötigen die Steckdosen den meisten Platz im Aufbau. Unten ist übrigens noch der Ausschnitt eines Lastmulticore-Verteilers zu sehen, der mit seinen zusätzliche Harting-Steckverbindern in etwa die gleiche Größe hat.
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